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MIR FÄHRT MIT SORGFALT IN MOTORLAND AUFS PODIUM

GRAN PREMIO TISSOT DE ARAGÓN - 12. September 2021

 

Joan Mir: 3.

Alex Rins: 12.

 

Ein nebliger Morgen im Motorland Aragón klärte schnell auf, um zu einem heißen Sonntag mit spannenden Rennen zu werden. Joan Mir und Alex Rins haben sich beide vor dem 23-Runden-Rennen für die hart-weiche Reifenkombination entschieden und auch, wenn sie von Startplatz sieben und 20 aus ins Rennen gingen, waren sie beide bereit zu kämpfen.

 

Am Ende der ersten Runde war Mir schon auf fünf vor gefahren und Rins auf 15 und in der vierten Runde befand sich Rins schon auf Position zwölf. Das Rennen begann sich dann ein bisschen zu ziehen, bis alle Fahrer ihren Rhythmus gefunden hatten und jeder eher versucht hat, die Reifen zu schonen. Mallorcas Mir blieb auf der fünften Position und behielt lieber die Lücke hinter sich im Auge und auch die vier Fahrer, die vor ihm in Führung lagen. In der zwölften Runde des Rennens kletterte Mir blitzschnell zwei Positionen nach vorn und sicherte sich einen Podiumsplatz.

 

Rins bekam Probleme mit dem Gefühl für die Vorderachse und berichtet, dass sich das anders angefühlt hat, als was er zu Beginn des Wochenendes schon einmal erlebt hat. Doch der Spanier war entschlossen auf dieser Strecke, die er doch so sehr mag, nicht aufzugeben und setzte seinen Kampf fort, indem er sich die zwölfte Position von Pol Espargaró zurück holte.

 

Mir, der sich der immer größer werdenden Lücke zwischen ihm und den beiden Führenden bewusst war, entschied sich weise zu handeln. Und als Alex Espargaró in den letzten Runden zu ihm aufholte, reagierte er auf den Druck vom Aprilia Fahrer mit Entschlossenheit, ihn hinter sich zu lassen und erzielte seinen fünften Podiumsplatz in dieser Saison.

 

Mit diesen Ergebnissen bleibt Mir an den Titelanwärtern dran und das Team Suzuki Ecstar rückt auf den dritten Platz in der Team- und Werkswertung.

 

Joan Mir:

„Ich bin ein bisschen enttäuscht, auch wenn ich auf dem Podium stand, denn ich konnte nicht so schnell fahren wie ich wollte. Das Wichtige ist aber, dass es mir gelang wirklich konsistent zu fahren und ich mich auf dem Bike wohl gefühlt habe. Das Team und ich haben sehr viel Arbeit rein gesteckt und die hat mich auf den dritten Platz gebracht, was wirklich gut ist. Ich habe dennoch gehofft, dass ich gewinnen würde. Die Strecke war sehr heiß und es war das ganze Wochenende lang schwierig optimalen Grip und das richtige Gefühl zu finden, aber ich habe nicht aufgegeben und dieses Podium gibt uns ein gutes Gefühl und ein paar wichtige Punkte. Wir werden hart daran arbeiten, uns für den Rest der Saison weiter zu verbessern. Ich denke nicht an den Titel, ich möchte einfach nur bei jedem Rennen das bestmögliche Ergebnis erzielen.“

 

Alex Rins:

„Das war ein sehr, sehr schwieriges Rennen. In der ersten Hälfte habe ich sehr viele Fahrer überholt, doch als ich auf die lange Gerade gefahren bin, war ich zwar schnell, aber ich wollte auch den Zustand der Reifen nicht gefährden. Ich bin dann auf Position zwölf vor gefahren und ab da hat es sich ziemlich komisch angefühlt, ohne Grip oder überhaupt ohne ein richtiges Gefühl. Ich wollte die beste Arbeit abliefern, doch am Ende konnte ich keinen Platz mehr gut machen. Ich fühle mich nicht so schlecht, weil ich wirklich viele Plätze gut gemacht habe, wenn man meine Ausgangsposition bedenkt und ich bin bereit, es in Misano wieder zu versuchen.“

 

Shinichi Sahara – Projektleiter und Team Direktor:

„Zuerst einmal möchte ich Joan und seiner Crew zu dieser großartigen Arbeit gratulieren! Er war dieses Wochenende so ausgeglichen und konsistent wie immer und er hatte einen guten Start aus seiner Startposition. Er hat alles gut gemacht und ist sehr konzentriert geblieben. Ich freue mich sehr für ihn, dass er auf dem Podium zurück ist. Wir müssen noch immer das gewisse Etwas finden, um mit um den Titel kämpfen zu können. Ich glaube daran, dass wir das schaffen können. Alex hatte heute Morgen mit gebrauchten Reifen im Warm-up großartige Rundenzeiten. Im Rennen hat ihm das Gefühl für das Motorrad gefehlt, trotzdem hat er gut aufgeholt. Wir freuen uns schon auf Misano und hoffen, dass beide unsere Fahrer wieder vorn mit dabei sein werden.“

 

Ken Kawauchi – Technischer Manager:

„Unsere Erwartungen waren hier hoch, denn letztes Jahr hatten wir großartige Ergebnisse, aber dieses Jahr haben wir ein paar Probleme. Trotzdem hat Joan tolle Arbeit geleistet und sich das Podium geholt und ich bin sehr glücklich darüber. Alex hat sich im Rennen auf seine Qualifikationsposition verbessert, doch heute konnte er nicht erreichen, was er wollte. Wir müssen uns die Daten noch einmal anschauen und versuchen vor Misano am kommenden Wochenende eine Lösung zu finden.“

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