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SERT DOMINIERT DAS BOL D'OR LANGSTRECKENRENNEN

Bol d’Or – 19. September

Yoshimura SERT Motul: GSX-R1000R - 1. Platz

 

Das Team Yoshimura SERT Motul ist heute beim 24-Stunden-Rennen Bol d’Or, dem dritten Rennen der FIM Langstrecken Weltmeisterschaft, zum Sieg gefahren. Damit behält das Team die Führung in der Serie bei.

Das offizielle Suzuki Werksteam hat zuerst die Qualifikationstrainings dominiert und dabei noch einen neuen Rundenrekord aufgestellt sowie die meiste Zeit der 84. Ausgabe des berühmten Rennens auf dem Paul-Ricard-Circuit in Le Castellet angeführt.

Vom Start weg behielt das amtierende Weltmeisterteam die Kontrolle. Gregg Black kam auf der Suzuki GSX-R1000R am besten weg. Zahlreiche enthusiastische Fans konnten sich das Spektakel anschauen, nachdem sie zum ersten Mal in diesem Jahr wieder bei einem EWC Rennen zugelassen waren.

Während sich drei der offiziellen Werksteams in den ersten Runden einen erbitterten Kampf lieferten, blieb das Suzuki Team cool und konsistent und erhöhte damit den Druck auf ihre Mitstreiter.

Gregg Black, Xavier Simeon und Sylvain Guintoli haben das Rennen trotz der Rivalität mit den anderen offiziellen Teams und den schwierigen Wetterbedingungen, die sich im Laufe der Nacht mit zunehmenden Regen noch verschlechterten, kontrolliert. Den einzigen Schrecken erlebte das Team gegen Mitternacht, als der Regen einsetzte und Simeon stürzte, bei dem die Suzuki leichten Schaden nahm.

Zurück in der Box führte die Technik-Crew einen schnellen Check und eine Reparatur durch und schaffte es die #1 Maschine schnell wieder auf die Strecke zurück zu bringen, so dass sie den Anschluss an die Führenden nicht verloren. Nur kurze Zeit später lag das Team wieder in Führung und dehnte den Vorsprung an der Spitze Stunde um Stunde weiter aus.

Nachdem sie das Rennen fast vom Start bis zum Ziel anführten, ging die Yoshimura SERT Motul GSX-R1000R mit fast 19 Runden Vorsprung auf ihre Haupt-Rivalen über die Ziellinie. Mit der Pole Position und der Führung nach acht sowie 16 Stunden und dem Sieg am Ende, hat das Team insgesamt 65 Punkte gesammelt. Das ist das Maximum, was bei diesem Event möglich war. Dadurch übernimmt das Team die Führung in der Meisterschaft mit 141 Punkten. Das letzte Event dieser Saison findet nächsten Monat in Most statt.

Die Marke Suzuki war auch in der Superstock Kategorie im Rampenlicht, als das Italienische No Limits Motor Team in dieser Kategorie den dritten Platz auf dem Podium einnahm.

 

Damien Saulnier – Team Manager:

„Wir sind mehr als stolz mit einem Sieg und vielen Punkten hier weg zu gehen. In der Garage hat sich das Rennen sehr hart und sehr lang angefühlt. Ich denke, das war dasselbe für die Fahrer, denn mit den größer werdenden Lücken ist es psychologisch nicht so einfach fokussiert zu bleiben. Das ist ein Rennen, an das ich mich erinnern werde! Dieser Sieg gibt uns Komfort und Gelassenheit für das Ende der Saison. Aber wir können uns noch nicht ausruhen, denn das Rennen in Most wird nicht so einfach werden. Es ist eine Rennstrecke, die wir nicht kennen. Wir müssen vorsichtig bleiben und uns sehr konzentrieren, weil die Punkte dort schwierig zu gewinnen, aber einfach zu verlieren sind.“

 

Yohei Kato – Team Direktor:

„Es lief alles so gut wie perfekt für uns. Ich bin sehr glücklich, dass wir wieder gewonnen haben, aber ich denke auch ein bisschen an unsere Gegner, die mit Problemen zu kämpfen hatten. Das war ein sehr schwieriges Rennen und wir mussten uns sehr auf das konzentrieren, was für uns möglich war. Ich möchte dem gesamten Team danken, sie haben tolle Arbeit geleistet. Das wäre nicht ohne ihre Unterstützung möglich gewesen.“

 

Gregg Black:

„Das ist mein zweiter Sieg in Folge beim Bol d’Or, aber das vorherige Rennen wurde aufgrund des Wetters gekürzt. Dieses Jahr war das Rennen viel schwieriger und mental auch sehr anstrengend. Wir sind in der Meisterschaft weiter hinten gestartet und unser Ziel war die Pole Position zu gewinnen und wichtige Punkte zu sammeln. Yoshimura und das Team haben alles Mögliche getan, um das Ziel zu erreichen. Im Rennen war das Ziel ein anderes. Wir mussten konsistent und konzentriert bleiben. Auch das haben wir geschafft und ich denke, das ist der Grund, weshalb wir gewonnen haben.“

 

Xavier Siméon:

„Ich bin einen sehr guten ersten Stint gefahren und alles lief gut während der Nacht, abgesehen vom Regen, der uns ein bisschen Respekt abverlangte. Wir haben von Anfang an ein paar Ziel-Rundenzeiten für das Rennen gesetzt. An diesen Plan haben wir uns gehalten. Wir wussten, dass wir dadurch um den Sieg kämpfen können. Und das haben wir dann ja auch.“

 

Sylvain Guintoli:

„Rennen sind lang. Dieses war wahrscheinlich noch länger, weil wir unsere Führung beibehalten mussten und uns keine Fehler erlauben konnten. Wenn man hinterherfährt, fragt man sich nicht so viel, dann muss man auf Angriff fahren. Dieser Bol d’Or Sieg war also nicht so einfach wie er erscheint. Es gibt immer eine bestimmte Anzahl an Veränderungen im Wettbewerb, doch dieses Jahr hatten wir wirklich alles in unserer Hand. Die Fahrer sind schnell und konsistent, das Bike hat ein fantastisches Potenzial und Yoshimura und SERT sind die besten Teams mit denen ich in meiner Karriere gearbeitet habe. Für mich, als Newcomer im Langstreckenrennsport ist es ein bisschen wie ein Traum, Bol d’Or und die 24 Stunden von Le Mans in meinem ersten Jahr zu gewinnen!“

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