SUZUKI HISTORIE

Vom Webstuhl in die ganze Welt

1909

Michio Suzuki eröffnet in dem kleinen Küstenort Hamamatsu, Präfektur Shizuoka, die Suzuki Webstuhlfabrik. Die neue Fabrik stellt Webstühle für Japans aufstrebende Baumwollindustrie her, und Michios Absicht ist einfach: bessere, ergonomischere Webstühle zu bauen als alles, was derzeit erhältlich ist.

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1952

Suzuki baut das erste motorisierte Zweirad, das „Power Free“. Entwickelt, um preiswert zu sein und einfach zu warten, hat es einen 36 cm³ Zweitaktmotor, der an den Rahmen eines konventionellen Fahrrads befestigt wird. Das einzigartige Doppelkettenradgetriebe des Power Free ermöglicht es dem Fahrer, ohne Motorunterstützung in die Pedale zu treten, mit Motorunterstützung zu fahren oder komplett nur mit dem Motor zu fahren.

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1958

Das inzwischen berühmte Suzuki „S“ wird zum Firmenlogo.

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1962

Weltmeister! Der ostdeutsche Fahrer Ernst Degner fährt für Suzuki in der 50 cm³-Klasse den ersten Sieg im Isle of Man TT-Rennen ein. Im gleichen Jahr gewinnt er die 50-cm³-Weltmeisterschaft und sichert Suzuki den ersten Weltmeistertitel. Fünf weitere Titel in der 50-cm³-Klasse folgen in den nächsten sechs Jahren.

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1965

Hugh Anderson gewinnt seinen vierten Weltmeistertitel, dieses Mal in der 125-cm³-Klasse. Die überragende T20 Super Six brachte Suzuki den internationalen Durchbruch. Die T20, ein 250-cm³-Zweitakt-Twin mit Sechsgang-Getriebe und einer angegebenen Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h ist ein großer Verkaufserfolg.

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1971

Motocross-Fahrer Joel Robert verteidigt seinen Weltmeistertitel in der 250-cm³-Klasse. Roger De Coster wird Motocross-Weltmeister in der 500-cm³-Klasse, auf seiner Suzuki RN71.

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1976

Barry Sheene gewinnt auf der RG500 seinen und Suzukis ersten Weltmeistertitel in der 500-cm³-Klasse.

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1981

Der Italiener Marco Lucchinelli gewinnt auf der RG500 die Weltmeisterschaft in der 500-cm³-Klasse.


Suzuki versetzt die Motorradwelt mit seiner futuristischen GSX1100S Katana in Erstaunen. Das aggressive Styling und die überragende Leistung machen das Motorrad zu einem großen Verkaufserfolg.

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1985

Ein Modell revolutioniert die Motorradwelt: die Suzuki GSX-R750. Sie wird immer als die erste echte Rennmaschine in Erinnerung bleiben. Mit einer Leistung von 100 PS und einem Gewicht von 176 kg schuf sie eine völlig neue Kategorie von Hochleistungs-Motorrädern.


Die GSX-R750 erreicht bei ihrem Debütrennen in der Langstrecken-Weltmeisterschaft, dem 24-Stunden-Langstreckenrennen von Le Mans, den ersten und zweiten Platz.

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1993

Kevin Schwantz gewinnt auf der RGV die Weltmeisterschaft in der 500-cm³-Klasse und sorgt dafür, dass sein Name für immer unter den ganz Großen in Erinnerung bleiben wird.

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1996

Suzuki erfindet die GSX-R750 im Jahr 1996 noch einmal neu. Es handelt sich um den Modellwechsel bei der GSX-R750 mit dem neu ausgestatteten Doppelprofilrahmen anstelle des Doppelrohrrahmens. In Anlehnung an die GP-Maschine RGV-Γ sorgten die Grundabmessungen mit verkürztem Radstand für geschmeidiges Fahrverhalten bei einem überraschenden Trockengewicht von 179 kg.

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1999

Mit der Hayabusa beschreitet Suzuki erneut einen unkonventionellen Weg. Der ultimative 1298 cm³ flüssigkeitsgekühlte DOHC 4-Zylinder-Reihenmotor, der die Hayabusa antreibt, ist der Inbegriff kompromissloser Technik. Die bemerkenswertesten Merkmale der Hayabusa sind ihr aerodynamisches Design und ihre hervorragende Balance zwischen Motorleistung und Handling in einem weiten Geschwindigkeitsbereich auf der Straße.

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2000

Kenny Roberts Jr. gewinnt den GP von Malaysia, den zweiten Lauf der Saison, zum zweiten Mal in Folge. Mit insgesamt vier Siegen wird Roberts Jr. Weltmeister der GP500er-Klasse. Dies ist für Suzuki der sechste Weltmeistertitel und der erste in sieben Jahren seit 1993.

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2001

Ein unvergessliches Jahr, in dem das ultimative Sport-Bike auf den Markt kommt: Die Suzuki GSX-R1000. Das jüngste Mitglied der GSX-R-Familie hatte die gleiche Wirkung wie das Original bei seiner Vorstellung 1985 und schrieb die Regeln in Sachen Leistung, Gewicht, Handling und Styling neu. Schon bald würde sie Rennstrecken und Preisverleihungen auf der ganzen Welt dominieren.

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2005

Mit der Einführung der 2005er GSX-R1000 setzt Suzuki wieder einmal neue Maßstäbe für Sport-Bikes. Und nahm sofort wieder die Führung bei den Superbikes ein. Die GSX-R1000 gewinnt eine Reihe von Superbike-Titeln, einschließlich der Superbike-Weltmeisterschaft im Jahr 2005. Die Gründe für die Dominanz der Suzuki GSX-R1000 sind einfach. Super Handling und Ergonomie, radikales Styling und voll abrufbare Leistung.

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2008

Die Suzuki B-King, ein pures Muscle Bike mit enormer Ausstrahlung, das erstmals 2001 als Konzeptmodell gezeigt wurde, kommt auf den Markt. Suzuki bringt das weltweit erste Serien-Motocross-Bike mit Benzineinspritzung auf den Markt – die RM-Z450. Im selben Jahr bringt Suzuki die neuen Modelle GSX-R600 und 750 auf den Markt – die Sport-Bikes für den smarten Fahrer. Suzuki stellt die zweite Generation der Hayabusa vor.

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2009

Die komplett neue GSX-R1000 wird vorgestellt. In den Vereinigten Staaten gewinnt Mat Mladin des Teams Rockstar Makita Suzuki auf der GSX-R1000 seine siebte AMA Superbike-Meisterschaft.

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2010

Ryan Dungey gewinnt die AMA/FIM World Supercross Championship und die AMA Pro Motocross Championship auf der RM-Z450.

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2012

Die Gesamtproduktion der GSX-R Serie erreicht 1 Million Einheiten. Seit der Einführung im Jahr 1985 wurde der Name GSX-R zum Synonym für Hochleistungs-Sportmotorräder.


Suzuki bringt die zweite Generation der V-Strom 650ABS auf den Markt. Die V-Strom 650 war seit ihrer Einführung im Jahr 2004 stets das meistverkaufte Modell in ihrer Klasse. Um die Laufleistung und den Fahrkomfort weiter zu verbessern, verfügt der 645-cm³-V-Twin-Motor über eine verbesserte Leistung im unteren bis mittleren Drehzahlbereich, gepaart mit einer verbesserten Verbrauchs- und Umweltbilanz.

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2013

Das Suzuki Endurance Racing Team (SERT) ist zum vierten Mal in Folge und zum 13. Mal insgesamt, Weltmeister der Endurance World Championship.

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2014

Suzuki stellt die V-Strom 1000 ABS als erstes Suzuki Motorrad mit Traktionskontrolle vor. Suzuki kündigt seine Rückkehr in die MotoGP, die FIM Road Racing Grand Prix Serie ab der Saison 2015 an.

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2016

Die brandneue GSX-R1000/R, Suzukis Flaggschiff, wird endlich vorgestellt. Außerdem werden insgesamt neun neue Modelle eingeführt, darunter die V-Strom 1000/XT, V-Strom 650/XT, GSX-S750, BURGMAN 400 etc.


In der MotoGP gewinnt das Team SUZUKI ECSTAR mit Maverick Viñales, in der zweiten Saison nach seinem Comeback die Meisterschaft beim British GP mit der GSX-RR.

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2018

Die erste Suzuki GSX1100S KATANA sorgt bei ihrer Markteinführung im Jahr 1981 für eine Sensation. Sie gewinnt die Herzen von Fahrern auf der ganzen Welt und verändert für immer die Trends bei Straßenmotorrädern. Der Einfluss ist so groß, dass die KATANA auch heute noch das Motorraddesign beeinflusst. Jedes der Styling-Merkmale und Leistungskomponenten, die die KATANA auszeichnen, durchlief viele Entwicklungsschritte, um den gewünschten Grad an Raffinesse und funktionaler Schönheit zu erreichen. Insgesamt ähnelt der Entwicklungsprozess dem traditionellen Prozess der Herstellung des japanischen Schwertes, von dem der Name des Modells abgeleitet ist.

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2019

Suzuki gewinnt zwei Rennen in Amerika und den British GP, was dem Team Suzuki Ecstar und der GSX-RR einen großen Vertrauensschub gibt.

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2020

Das Team Suzuki Ecstar ist zurecht sehr stolz auf die Ergebnisse, die in der Saison 2020 erzielt wurden: Joan Mir gewinnt die MotoGP Weltmeisterschaft, Alex Rins belegt den dritten Platz in der Endwertung und das Team Suzuki Ecstar führt die Teamwertung an. All diese fantastischen Ergebnisse fallen in das gleiche Jahr, in dem Suzuki mit SERT die Langstrecken-Weltmeisterschaft gewinnt, sowie in das Jahr, in dem das Unternehmen sein 100-jähriges Jubiläum feiert und seit 60 Jahren im Rennsport aktiv ist.

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2021

Der Inbegriff des Hochleistungssports, die Hayabusa. Erstmals präsentiert zur Jahrtausendwende, ließ sie die Motorradwelt staunen. Soweit überhaupt möglich, wurde die Hayabusa unermüdlich und bis ins kleinste Detail optimiert und dabei ihr imposanter Charakter weiter geschärft. Das Resultat lässt Rennenthusiasten und alle Fans, der von Suzuki geschaffenen 'Ultimate Sportsklasse' nicht nur in der Kurve in die Knie gehen: Mit spektakulärer Power, einem ganzen Arsenal an Features, seidenweichem Fahrverhalten und überwältigender Präsenz zieht sie nach wie vor Fahrer und Betrachter gleichermaßen in ihren Bann. Denn die Hayabusa ist die ultimative Sportmaschine und wird es immer sein.

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