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YOSHIMURA SERT MOTUL GEWINNT EWC-ERÖFFNUNGSRENNEN IN LE MANS

Das amtierende Weltmeisterteam, Yoshimura Suzuki Endurance Racing Team Motul, fuhr am Sonntag, den 17. April 2022 bei den ’24 Heures Motos’, dem Eröffnungsrennen der Endurance-Weltmeisterschaft in Le Mans in Frankreich zum Sieg.

Die Yoshimura SERT Motul Fahrer Gregg Black, Sylvain Guintoli und Xavier Simeon sind bei optimalen Wetterbedingungen und vor vollen Rängen insgesamt 840 Runden auf dem Circuit Bugatti gefahren und lagen 1:45.582 Minuten vor ihren Rivalen YART. Sie kehrten für insgesamt 23 Pit-Stops in die Box zurück.

Der Fahrer Gregg Black, der vom zweiten Startplatz aus ins Rennen fuhr, hatte den besten Start auf seiner Suzuki GSX-RR und konnte sich bereits in der ersten Kurve von seinen Gegnern absetzen. Nachdem sie die meiste Zeit des Rennens in dritter Position verbrachten, schaffte es das Team in der Nacht zum Sonntag an die Spitze und dominierte in dieser Position mit einer klugen Strategie für das Rennen, einem zuverlässigen Bike und schnellen, effizienten Pit-Stops der Yoshimura SERT Motul Technik-Crew.

Auch in der Nacht blieben die drei Fahrer dieser Strategie treu und Black sicherte bei Tagesanbruch mit einer Zeit von 1.36.195 den Rundenrekord des Events. Ihr Ziel stets vor Augen, gab das französisch-japanische Team alles, um die Führung im Rennen gegen ihre starken Gegner beizubehalten.

Die Suzuki Fahrer haben auf der Strecke keinen Fehler gemacht und die Kontrolle dieses 24-Stunden-Rennens immer behalten, in der das Safety-Car nicht weniger als acht Mal zum Einsatz kam. Das Team bewältigte sogar einen schwierigen Moment, als das Safety-Car das zweite Mal raus musste und Guintoli dabei das Benzin ausging. Doch die Technik-Crew bot bis zur Zielflagge das perfekte Backup.

Zusätzlich zu den 23 Punkten, die im Qualifying erworben wurden und denen in der achten und 16. Stunde des Rennens, hat Yoshimura SERT Motul 40 Punkte für den Sieg bekommen, wodurch das Team insgesamt 63 Punkte sammeln konnten.

Das italienische Suzuki-Team No Limits Motor wurde an Bord einer privaten GSX-R1000R insgesamt Fünfter und Zweiter in der Superstock Klasse.

Das Yoshimura SERT Motul Team macht sich jetzt auf den Weg nach Belgien, wo am 4. und 5. Juni die 24 Stunden von Spa stattfinden werden.

 

Damien SAULNIER – Team Manager:

„Was für eine Woche! Was für ein Rennen! Ich war vom Niveau der Performance aller Teams beeindruckt. Ich bewundere die Arbeit unserer drei Fahrer wirklich sehr. Ich bin auch sehr stolz auf das Technik-Team um mich herum, mit Yohei, mit den Yoshimura Leuten in Japan, mit dem SERT Team in Le Mans. Ich denke, dass wir alle sehr glücklich mit diesem außergewöhnlichen und fantastischen Rennen sind.“

 

Yohei KATO – Team Direktor:

„Ich freue mich, dass wir die zweite Saison mit so einem brillanten Ergebnis starten können und ich bin sehr zufrieden mit der Arbeit des gesamten Teams. Wir haben im Winter sehr viel Arbeit in die Vorbereitungen auf die Saison 2022 gesteckt und das hat sich bezahlt gemacht. Wir haben dasselbe Team, mit dem wir letztes Jahr die 24 Stunden von Le Mans gewonnen haben und ihre harte Arbeit wurde wieder einmal mit einem Sieg belohnt!“

 

Gregg BLACK:

„Man hat erwartet, dass ich den Start fahre, weil ich das normalerweise ganz gut mache. Dieses Jahr war das ein bisschen anders. Ich bin beim Vorbereitungstraining vor ein paar Tagen schwer gestürzt und habe mir die Ferse gebrochen. Am Ende konnte ich das hinter mir lassen und trotzdem einen guten Start fahren. Das Rennen war unglaublich mit einem starken Tempo von Anfang bis Ende. Wir mussten bei jedem Stint alles geben, weil unsere Gegner so stark waren. Auch meine Teamkollegen waren sehr stark und das ganze Team hat großartige Arbeit geleistet.“

 

Xavier SIMÉON:

„Das Team hat wirklich einen tollen Job abgeliefert, wodurch wir die maximale Anzahl an Runden mit einem Minimum an Pit-Stops fahren konnten. Auf der Strecke hat das Motorrad ein außergewöhnliches Potenzial gezeigt. Wir sind ein paar beeindruckende Rundenzeiten gefahren. Gregg hat sogar den absoluten Rekord im Rennen gebrochen. Es war dennoch ein hartes Rennen, weil wir bis ins Ziel alles geben mussten.“

 

Sylvain GUINTOLI:

„Dieser Sieg ist so anders als 2021. Das Rennen war schwierig. Wir brauchen die Geschwindigkeit, die Strategie, das ganze Team in der Box und sie haben fantastisch gearbeitet. Auch unser Benzinverbrauch war besser als der unserer Gegner und das hat auch eine wichtige Rolle gespielt. Wir haben dieses Wochenende alles gegeben und wir gehen stolz mit einer Trophäe nach Hause.“

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