
Suzuki setzt bei den Suzuka 8 Hours auf den von der FIM (Motorradweltverband) zertifizierten, zu 40 Prozent aus biologischem Anbau stammenden Kraftstoff mit reduziertem CO₂-Ausstoß gegenüber konventionellen Kraftstoffen. Da es sich dabei nicht um den offiziellen Kraftstoff der EWC handelt, startet Suzuki in der Experimental Class, einer Kategorie, die für die Erprobung neuer Technologien vorgesehen ist.
Neben dem aus nachwachsenden Quellen gewonnenen synthetischen Kraftstoff werden weitere Komponenten mit reduziertem CO₂-Ausstoß zum Einsatz kommen. Hierzu zählen der Schalldämpfer, die Reifen, das Motoröl, Teile der Verkleidung sowie die Bremsen. Die Komponenten werden von Partnerunternehmen zur Verfügung gestellt, die gemeinsam mit Suzuki die Grundlagen für einen ressourcenschonenden Rennsport der Zukunft schaffen wollen.
Das Team trägt den Namen „Team SUZUKI CN CHALLENGE" und setzt sich hauptsächlich aus Suzuki Mitarbeitern zusammen. Ein besonders enger Mitstreiter ist der Hersteller Yoshimura Japan. Zusammen mit allen Partnern wird Suzuki hart daran arbeiten, unter den anspruchsvollen Bedingungen eines Langstreckenrennens Rennsporttechnologien mit reduziertem CO₂-Ausstoß zu entwickeln. Die gewonnenen Erkenntnisse sollen sowohl im Motorsport als auch im Serienmotorradbau genutzt werden.

Toshihiro Suzuki, Representative Director und President
„Ich möchte mich bei der FIM, dem EWC-Veranstalter und den Verantwortlichen des Suzuka International Racing Course bedanken, die es uns ermöglichen, mit Kraftstoffen mit reduziertem CO₂-Ausstoß an den Suzuka 8 Hours teilzunehmen.
Suzuki hat sich intensiv bemüht, Ressourcen für die Förderung der Entwicklung von Technologien mit reduziertem CO₂-Ausstoß bereitzustellen. Die EWC ist eine extrem anspruchsvolle Serie sowohl für die Maschine als auch für die Fahrer und das Team. Ich bin davon überzeugt, dass die Entwicklung von E-Fuels und anderen Produkten mit reduziertem CO₂-Ausstoß von Yoshimura Japan, die seit langem an unserer Seite stehen, und anderen Partnern in einem solch herausfordernden Umfeld, nicht nur zu einer Verbesserung unserer leistungsstarken Technologien mit niedrigem CO₂-Ausstoß führt, sondern auch zur Mitarbeiterentwicklung und zur Steigerung der Motivation beiträgt. Dies wird wiederum in der Herstellung noch besserer Produkte in der Zukunft resultieren."

Tsuyoshi Tanaka, Executive General Manager, Geschäftsbereich Motorräder
„Ich glaube, dass diese Initiative eine sehr große Bedeutung für die schrittweise Reduzierung von CO₂-Emissionen hat, insbesondere für Motorräder mit mittlerem bis großem Hubraum, bei denen man davon ausgeht, dass der Verbrennungsmotor auch künftig die erste Wahl sein wird. Ich kann mit Überzeugung sagen, dass Langstreckenrennen, bei denen gleichzeitig Fahrleistung und Ausdauer gefragt sind, optimale Bedingungen für die Erprobung und Entwicklung nicht nur von Kraftstoffen, sondern auch von verschiedenen Komponenten mit reduziertem CO₂-Ausstoß bieten. Dieses Engagement hat das Potenzial, die Zukunft der Motorradindustrie neu zu definieren.
Wir werden es nicht bei einem einmaligen Einsatz belassen, sondern die Initiative mit hoher Intensität fortsetzen, um in den kommenden Jahren höhere Ziele zu erreichen."
GSX-R1000R Yoshimura SERT EWC CN
Komponenten mit hohem Nachhaltigkeitsfaktor
Kraftstoff
Elf: Moto R40 FIM, 40 % Rohstoffe aus biologischem Anbau
Auspuff
Yoshimura Japan: Schalldämpfer mit Katalysator
Reifen
Bridgestone: Rennreifen mit erhöhtem Anteil an recycelten und wiederverwertbaren Materialien
Motoröl
MOTUL: Öl auf biologischer Basis
Verkleidung
JHI: Recyceltes Carbon (Prepreg-Faserverbundwerkstoff)
Kotflügel
Tras: Bcomp (Verbundwerkstoff aus natürlichen Flachsfasern)
Vorderbremse
Sunstar Engineering: Nicht-wärmebehandelte Stahlscheiben, feinstaubarme Bremsbeläge
Batterie
ELIIY Power: Lithium-Eisenphosphat-Akku

Das Team
Name des Teams
Team SUZUKI CN CHALLENGE
Fahrer
TBD (drei Fahrer)
Projektleiter/Teamleiter
Shinichi Sahara
