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SUZUKI HOLT SICH DEN ENDURANCE WM-TITEL 2021

Yoshimura SERT Motul: GSX-R1000R – 3. / 1. Weltmeisterschaft.

No Limits Motor Team: GSX-R1000R – SST Class – 1. / 2. Weltmeisterschaft.

 

Suzuki hat sich am Samstag, den 9. Oktober 2021, beim letzten Rennen der Endurance Weltmeisterschaft auf dem Autodrom Most in Tschechien, die Endurance WM-Krone gesichert. Das werksunterstützte Yoshimura SERT Motul Team lieferte ein fehlerfreies und gut kalkuliertes Rennen ab.

Die Saison 2021 hat einmal mehr die Überlegenheit der Marke Suzuki in der FIM EWC bestätigt. Nach zwei fulminanten Siegen beim 24 Heures Motos und dem Bol d’Or 24-Stunden-Rennen in Frankreich, ist das offizielle Werksteam mit einem bequemen Vorsprung in der Meisterschaftswertung in das vierte und letzte Rennen der Saison gestartet. Doch das Team mit den Fahrern Gregg Black, Xavier Siméon und Sylvain Guintoli benötigte trotzdem ein gutes Ergebnis beim 6-Stunden-Rennen von Most, um sich endgültig den Titel sichern zu können.

Das Team hatte einen starken Start ins Rennen und der als extrem cool bekannte Schnellstarter Black kam beim Start aus der dritten Position am besten weg, so dass er sich den sogenannten Holeshot sichern konnte. Ohne unnötige Risiken einzugehen, aber dennoch den Druck auf die Gegner des Teams in der Meisterschaft beizubehalten, beendete der Französisch-Englisch-stämmige Fahrer seinen Stint in der dritten Position, als er die Suzuki an Siméon übergab.

Die ausgezeichnete und fehlerfreie Arbeit setzten Blacks Teamkollege Siméon und Guintoli fort und beide fuhren konstant schnelle Stints. Die Stunden vergingen und durch einige Rennereignisse wurde die Reihenfolge in der Führungsposition der Verfolger-Teams durcheinander gewirbelt Dennoch behielten die Fahrer des Yoshimura SERT Motul Teams die Nerven und erlaubten sich keine Fehler.

Die drei Fahrer ließen sich in einer starken dritten Position nieder und haben ihr stetiges Tempo bis zur Zielflagge beibehalten, was ihnen den dritten Platz auf dem Podium einbrachte. Mit diesem Ergebnis sicherten sie sich sehr überzeugend den FIM EWC Titel 2021 mit insgesamt 175,5 Punkten. Das BMW Motorrad World Endurance Team folgt 42,5 Punkte dahinter auf Platz zwei.

Damit hat Suzuki jetzt ganze 20 Endurance WM-Titel gewonnen; 16 mit dem Suzuki Endurance Racing Team (SERT) und in diesem Jahr mit dem neuen Yoshimura SERT Motul Team. Für das Französisch-Japanische Yoshimura SERT Motul Team ist das ein wichtiger Sieg in ihrem ersten Jahr in der EWC.

Suzuki dominierte die Veranstaltung in Most. In der Superstock Kategorie ging der Sieg an die #44 GSX-R1000R des No Limits Motor Teams mit den Fahrern Luca Scassa, Alexis Masbou und Kevon Calia. Das italienische Team wurde Zweiter im FIM World Cup.

 

Damien Saulnier – Team Manager:

„Wir waren hier, um uns den Titel zu holen und wir hatten gehofft, dass wir es auch aufs Podium schaffen werden. Meine Gedanken sind auch bei dem Team mit der Nummer #333 mit denen wir einen großartigen Kampf ausgetragen haben. Der Zieleinlauf war sehr emotional mit viel Freude und Dankbarkeit, denn die Zusammenarbeit mit Yoshimura war sehr beeindruckend. Ich bin sehr stolz auf das Team. Wir wollten so wenig wie möglich riskieren, aber trotzdem auf unsere Kosten kommen. Dominique Méliand hat mir die Schlüssel zu SERT vertrauensvoll übergeben und ich bin sehr glücklich, dass ich in meiner Funktion als Team Manager dem Team einen zweiten Titel bescheren kann.“

 

Yohei Kato – Team Direktor:

„Ich freue mich sehr und fühle mich geehrt, die Meisterschaft im ersten Jahr als Yoshimura SERT Motul Team zu gewinnen. Wir hatten die Ehre in dieser Endurance Weltmeisterschaft im Auftrag des Suzuki Werksteams zu kämpfen. In dieser Saison ist wirklich ein Traum wahr geworden, als wir zwei der weltberühmten 24-Stunden-Rennen, das 24 Heures von Le Mans und die Bol d’Or gewonnen haben.

„Dieser WM-Titel ist der erste für das neue Team und der 20. für Suzuki. Suzuki, Yoshimura und SERT werden auch weiterhin zusammenarbeiten, um die Suzuki GSX-R1000R in ein noch besseres Paket zu verwandeln. Das gesamte Team respektiert sich gegenseitig mit dem Leitspruch ‚einer für alle, alle für einen‘. Ich denke, dass dies das beste Ergebnis ist, um unser aller Anstrengungen fortzuführen!

„Mein Dank gilt allen Yoshimura, SERT und Suzuki Fans, die das neue Yoshimura SERT Motul Team so herzlich unterstützt haben. Wir hoffen, dass wir nächstes Jahr Fans zu einer noch besseren Meisterschaft einladen können und Yoshimura SERT Motul wird versuchen, den Titel zu verteidigen.“

 

Xavier Siméon:

„Ich hatte im Rennen einen kleinen Schreckmoment auf einer Ölspur. Ein Sturz wäre fatal in diesem Rennen gewesen und ich hatte echt Glück, dass ich das Motorrad unter diesen extremen Umständen sichern konnte. Der Druck war nicht mehr so stark wie noch beim Bol d’Or, wo wir die Punkte aufholen mussten, die uns in Estoril verloren gingen. In Most konnten wir ein kalkuliert überlegtes Rennen fahren, das uns dank der fantastischen Teamarbeit den Titel gesichert hat.“

 

Gregg Black:

„SERT ist schon seit langer Zeit wahrscheinlich eines der besten Teams im Langstrecken-Rennsport. Die Zusammenarbeit mit Yoshimura hat sich bezahlt gemacht, weil wir wirklich ein unglaubliches Motorrad haben. Das Team und auch Yoshimura haben sehr viel Arbeit reingesteckt und es war uns eine Freude, dieses Motorrad zu fahren. Das Team hatte oft eine sehr gute Renn-Strategie und das ist wichtig, weil am Ende nicht immer der Schnellste auf der Strecke auch als Gewinner der Meisterschaft hervorgeht. Ich bin also glücklich, dass ich mit Yoshimura und meinen beiden neuen Teamkollegen arbeiten konnte.“

 

Sylvain Guintoli:

„Diese Saison war wie ein Traum, denn alles verlief nach Plan. Das Beeindruckendste für mich war es, das 24 Heures Motos und die Bol d’Or zu gewinnen – zwei Events die ich irgendwann einmal wirklich gern gewinnen wollte. Deshalb bin ich zu Yoshimura SERT Motul gegangen. Dieser Titel ist einfach fantastisch und spiegelt all die Arbeit wider, die jeder reingesteckt hat. Wir sind hierher gekommen und haben an die Meisterschaft gedacht, wollten aber auch gern aufs Podium fahren. Der Auftrag ist also erfolgreich ausgeführt!“

 

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