Erfolgreiches Wochenende für Suzuki!

Erfolgreiches Wochenende für Suzuki!

Das Suzuki Endurance Racing Team sichert sich den 16. Titel in der Langstrecken Weltmeisterschaft und das Suzuki Duo Joan Mir und Alex Rins fahren bei der MotoGP in Barcelona aufs Podium!

Langstrecken Weltmeisterschaft, Estoril, 26.09.2020

SERT gewinnt zum 16. Mal die Endurance Weltmeisterschaft!

Das Suzuki Endurance Racing Team (SERT) hat sich zum beim vierten und letzten Event in Estoril, Portugal am 26.09.2020 seine 16. Endurance Weltmeisterschaftskrone gesichert.

Etienne Masson, Gregg Black und Xavier Simeon haben in den 12 Stunden von Estoril insgesamt 416 Runden auf ihrer GSX-R1000 auf dem Estoril Circuit gedreht und das Rennen in vierter Position beendet, was ihnen mit 18 Punkten Vorsprung auf den Zweitplatzierten YART den Sieg in der WM sicherte.

SERT ist am Samstagmorgen aus der vierten Position ins Rennen gestartet. Gregg Black fuhr den ersten Stint, lieferte wie gewohnt eine super Performance und setzte sich an die Spitze des Feldes.

Runde für Runde konnte sich SERT in seine Pace einfinden und in der Spitzengruppe mitfahren, ohne große Risiken eingehen zu müssen. Der erste Teil des Events lief laut Team Manager Damien Saulnier ganz nach dem gesetzten Schlachtplan. Resultierend daraus lag die #2 Suzuki nach acht Stunden an vierter Stelle und erhielt damit einen Sieben-Punkte-Bonus.

Masson, Black und Siméon hielten den Druck auf ihre Hauptrivalen mit sehr schnellen Stints aufrecht. Aber die Magie der Langstreckenrennen liegt auch im Unvorhersehbaren und während des druckintensiven Finales blieb auch SERT nicht unversehrt: Zwei mechanische Warnschüsse (Motorhalterung und Schaltgestänge) während der achten und der zehnten Stunde des Rennens stellten für die hocheffiziente Technik-Crew von SERT jedoch keine größeren Probleme dar. Beides konnte schnell repariert werden, ohne viel Zeit zu verlieren.

Damien Saulnier – Team Manager:

„Ich denke an das alte SERT Team, ohne dass wir heute nicht hier wären. Ich denke auch an Vincent Philippe, der beim Sieg in Bol D’Or noch dabei war. Aber ich bin auch sehr stolz auf mein neues Team. SERT hat aus menschlicher Sicht immer großartige Geschichte geschrieben und es ist mir sehr wichtig, dass wir in dieser Richtung weiter machen. Ich möchte auch unseren Partnern Dunlop, Motul, Yoshimura und natürlich auch allen anderen, die uns dabei geholfen haben, dieses Abenteuer fortzusetzen, danken.“

Gregg Black:

„Letztes Jahr haben wir den Titel verpasst. Aber 2020 haben wir ihn mit einem neuen Team wiedergeholt. Es war kein einfaches Jahr und das letzte Rennen war auch nicht unbedingt leicht, da wir uns um unseren Vorsprung in der Meisterschaft kümmern mussten. Aber wir sind konzentriert bei der Sache geblieben und haben unser Ziel bis zum Schluss verfolgen können. SERT ist ein tolles Team. Ich bin sehr glücklich, dass ich ein Teil davon bin und ich hoffe, dass ich noch viele schöne Momente in dieser Familie erleben werde!“

 

Etienne Masson:

„Dieser Titel macht mich sehr glücklich! Ich renne ihm schon seit 2016, seit Anthonys Unfall, hinterher. Was danach kam war sehr kompliziert. Wir mussten jeden Tag aufstehen und immer wieder neu kämpfen. Dann mussten wir das neue SERT Team auf die Beine stellen und fast bei null beginnen. Und wir mussten damit zurechtkommen, dass Vincent nicht mehr dabei war und mit der Ankunft eines neuen Fahrers. Es gab sehr vieles womit wir zu tun hatten, aber alles lief von Beginn an sehr gut. Der Wettbewerb wird härter und härter, aber SERT gibt niemals auf!“

Xavier Siméon:

„Es ist nicht einfach sich an Endurance Racing zu gewöhnen, wenn man aus der MotoGP kommt. Meine Teamkollegen hatten da so ihre Zweifel und ich hatte auch so meine. Aber ich wurde sehr nett aufgenommen und um ihnen zu danken, habe ich in den Rennen 100 Prozent gegeben. Meine Gefühle für dieses Team sind ganz besonders. Mein Vater war vor 20 Jahren Teil der Familie, als er Suzuki-Händler war. Und ich bin mit Suzuki schon Europameister geworden. Ich hoffe, dass ich in Zukunft auch noch als Stammfahrer einen Titel mit SERT feiern kann!“

 

Monster Energy Grand Prix von Catalunya, Barcelona, 27.09.2020

Drittes Podium in Folge für Mir und Platz drei für Rins

Joan Mir: 2. (+ 0.928)

Alex Rins: 3. (+ 1.898)

Die beiden Suzuki Ecstar Fahrer sehen das Rennen auf dem Circuit von Barcelona – Katalonien am 27.09.2020 als ihr Heimrennen an und haben hier mit dem ersten Doppelpodium seit Vermeulen (Zweiter) und Hopkins (Dritter) 2007 in Misano, eine beeindruckende Performance dargeboten.

Auch, wenn es während des Qualifyings noch einige Probleme gab, waren sich Joan Mir und Alex Rins ihrer Race Pace und der Fähigkeit, die GSX-RR ganz nach vorn zu bringen, ziemlich sicher. Mit jeweils starken Starts fuhren die Beiden schon kurz nach Rennbeginn auf der fünften und sechsten Position. Beide Fahrer sind clever in das Rennen gestartet und haben ein beeindruckendes Tempo an den Tag gelegt.

Mir hat seine Performance aus den vorherigen Wochen bestätigt und konnte den Druck auf seine Gegner stetig erhöhen. Dabei kam ihm sein gutes Gefühl mit gebrauchten Reifen zugute. Er zeigte einige großartige Überholmanöver und konnte sich dabei stetig in Richtung Podium vorarbeiten. Zwei Runden vor Zieleinlauf erreichte er die zweite Position und schloss auf den Rennsieger Fabio Quartararo auf. Mit dem dritten Podium in den letzten drei Rennen schreibt Mir Geschichte. Er ist der erste Suzuki Fahrer seit dem Jahr 2000, dem das gelungen ist.

Rins hat es schlau angestellt seine Verfolgergruppe in den anfänglichen Rennrunden hinter sich zu halten. Trotz des 13. Startplatzes konnte er sein Tempo gut kontrollieren und konzentrierte sich schon bald auf die Spitze des Feldes. Zur Mitte des Rennens fand Rins einen großartigen Rhythmus und war entschlossen sein Top 5 Ergebnis in einen Podiumsplatz zu verwandeln. Er arbeitete sich hartnäckig an Morbidelli heran, um sich den dritten Platz hinter seinem Teamkollegen zu sichern. Das ist für Rins die ersehnte Rückkehr zum Podium und ist außerdem das erste Doppelpodium für Suzuki seit 2007.

Mir rückt damit mit acht Punkten Rückstand auf den Führenden auf den zweiten Platz in der Meisterschaft vor.  Rins verbessert sich auf den achten Platz in der Gesamtwertung.

Ken Kawauchi – Technischer Manager:

„Das war heute ein unglaubliches Rennen. Joan hat die letzten Wochen hervorragende Arbeit geleistet und ich bin sehr beeindruckt und glücklich mit seiner Performance. Alex hat von der 13. Startposition heraus ebenso einen tollen Job gemacht und dieses Podium ist für ihn sehr wichtig. Ich bin so glücklich, dass beide Fahrer so gut dabei sind und uns diese großartigen Ergebnisse bescheren. Ich möchte allen für ihre Arbeit und die Unterstützung danken.

Davide Brivio – Team Manager:

„Wir sind sehr glücklich. Das war ein super Tag mit beiden unserer Fahrer auf dem Podium! Das ist etwas, das seit langer Zeit nicht passiert ist und es fühlt sich wunderbar an. Joan behält den sehr positiven Trend bei und ich freue mich wirklich sehr für ihn. Ich bin auch sehr froh für Alex, der heute im Rennen eine tolle Performance gezeigt hat, besonders vom 13. Startplatz aus und nach ein paar schwierigen Wochen. Wir werden das im Team feiern. Ich möchte mich bei allen bedanken, die so hart dafür gearbeitet haben, das Personal hier vor Ort, zu Hause und in Japan. Das wäre ohne sie alle nicht möglich gewesen.“

Joan Mir:

„Das war ein ziemlich hartes Rennen, besonders der Start aus der dritten Reihe. Das bedeutet, dass man in den Anfangsrunden schon ordentlich pushen muss und dabei auch noch Fahrer überholen muss. Als ich mich hinter Miller befand wusste ich, dass ich an ihm dranbleiben muss und das Beste aus der Situation machen muss. Ich war heute nah am Sieg dran, vielleicht wäre es mit ein paar Runden mehr möglich gewesen, aber Fabio hat sich wirklich wahnsinnig gut angestellt und ist ein großartiges Rennen gefahren. Es ist so schön, dass Suzuki nach so langer Zeit wieder zwei Fahrer auf dem Podium hat und ich bin wirklich sehr zufrieden mit der Arbeit heute!“

Alex Rins:

„Ich habe mich in den letzten Wochen wirklich schwer getan, und heute hier bei meinem Heimrennen auf dem Podium zu stehen, fühlt sich fantastisch an. Seit ich mir in Jerez die Schulter verletzt habe, war nichts mehr wirklich einfach und ich habe mich körperlich nicht in der Lage gefühlt, an der Spitze mitzumischen. Aber ich habe ohne Motorrad hart trainiert und das Team hat hart gearbeitet und mich sehr gut unterstützt, dafür bin ich sehr dankbar. Ich möchte auch den Fans für ihre Unterstützung danken und dafür, dass sie an meiner Seite bleiben, auch in dieser schwierigen Saison. Ich bin sehr glücklich.

Monster Energy Grand Prix von Catalunya – Rennergebnis:

  1. F. QUARTARARO - Petronas Yamaha SRT - 40:33.176
  2. J. MIR - Team SUZUKI ECSTAR - +00.928
  3. A. RINS - Team SUZUKI ECSTAR - +01.898
  4. F. MORBIDELLI - Petronas Yamaha SRT - +02.846
  5. J. MILLER - Pramac Racing - +03.391
  6. F. BAGNAIA - Pramac Racing - +03.518
  7. T. NAKAGAMI - LCR Honda IDEMITSU - +03.671
  8. D. PETRUCCI - Ducati Team - +06.117
  9. M. VIÑALES - Monster Energy Yamaha MotoGP - +13.607
  10. C. CRUTCHLOW - LCR Honda CASTROL - +14.483
  11. B. BINDER - Red Bull KTM Factory Racing - +14.927
  12. A. ESPARGARO - Aprilia Racing Team Gresini - +15.647
  13. A. MARQUEZ - Repsol Honda Team - +17.327
  14. I. LECUONA - Red Bull KTM Tech 3 - +27.066
  15. T. RABAT - Esponsorama Racing - +27.282
  16. B. SMITH - Aprilia Racing Team Gresini - +28.736
  17. S. BRADL - Repsol Honda Team - +32.643

 

Nicht gewertet:

  1. OLIVEIRA - Red Bull KTM Tech 3 - 30:28.704 - 18 laps
  2. ROSSI - Monster Energy Yamaha MotoGP - 25:13.688 - 15 laps
  3. ESPARGARO - Red Bull KTM Factory Racing - 20:17.741 - 12 laps

 

MotoGP World Standing 2020 after the Catalan GP:

  1. Fabio QUARTARARO Yamaha FRA 108
  2. Joan MIR Suzuki SPA 100
  3. Maverick VIÑALES Yamaha SPA 90
  4. Andrea DOVIZIOSO Ducati ITA 84
  5. Franco MORBIDELLI Yamaha ITA 77
  6. Jack MILLER Ducati AUS 75
  7. Takaaki NAKAGAMI Honda JPN 72
  8. Alex RINS Suzuki SPA 60
  9. Miguel OLIVEIRA KTM POR 59
  10. Brad BINDER KTM RSA 58
  11. Valentino ROSSI Yamaha ITA 58
  12. Pol ESPARGARO KTM SPA 57
  13. Francesco BAGNAIA Ducati ITA 39
  14. Danilo PETRUCCI Ducati ITA 39
  15. Johann ZARCO Ducati FRA 36
  16. Alex MARQUEZ Honda SPA 27
  17. Aleix ESPARGARO Aprilia SPA 22
  18. Iker LECUONA KTM SPA 17
  19. Cal CRUTCHLOW Honda GBR 13
  20. Bradley SMITH Aprilia GBR 11
  21. Tito RABAT Ducati SPA 8
  22. Michele PIRRO Ducati ITA 4

 

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